Unterschied zwischen Wassergehalt und Bodenwasserspannung

Sprechen wir von Bodenfeuchte, ist der Wassergehalt gemeint. Dieser gibt an, wie viel Wasser sich im Boden befindet. Der Wassergehalt kann auf zwei unterschiedliche Arten angegeben werden. Der volumetrische Wassergehalt ist das Verhältnis des Volumen des Wassers zum Gesamtvolumen der Bodenprobe. Der gravimetrische Wassergehalt ist das Verhältnis der Masse des Wassers zur Masse der trockenen Bodenprobe.
Zur Messung des Wassergehalts werden unter anderem Widerstandsmessungen, dielektrische Verfahren (TDR, FDR, Kapazitätsmessung) sowie die Gravimetrie eingesetzt.
Der TreeSense FDR misst den volumetrischen Wassergehalt.
Die Bodenwasserspannung (auch Bodensaugspannung, Wasserpotenzial oder Matrixpotenzial genannt) ist ein Maß dafür, wie fest das Wasser im Boden gebunden ist. Sie beschreibt damit nicht die Menge des vorhandenen Wassers, sondern die Energie, die Pflanzen aufbringen müssen, um dieses Wasser aus dem Boden aufzunehmen. Bodenwasserspannung wird üblicherweiße in Kilopascal (kPa), Centibars (cb), als Wassersäule (cm WS) oder als pF-Wert (dekadischer Logarithmus des Drucks in hPa) angegeben.
Sinkt der Wassergehalt im Boden infolge von Verdunstung an der Bodenoberfläche oder durch Wasseraufnahme der Pflanzen, wird das verbleibende Wasser zunehmend stärker an die Bodenpartikel gebunden. Ursache dafür ist, dass das Wasser als immer dünnere Schicht von derselben Oberfläche der Bodenpartikel festgehalten wird. Die Bodenwasserspannung steigt an.
Zur Messung der Bodensaugspannung werden Tensiometer, Matrixpotenzialsensoren und Druckplattenverfahren verwendet.
Der TreeSense Watermark misst die Bodenwasserspannung.
Du willst wissen, wie der Watermark-Sensor funktioniert, dann lies hier https://www.treesense.net/wiki_post/funktion-watermark/ weiter.

