Quick-Start: Bodenanalysen

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Böden unterscheiden sich stark in ihrer Fähigkeit, Wasser zu speichern und für Pflanzen verfügbar zu machen. Eine Bodenanalyse liefert die standortspezifische Grundlage, um Bewässerungsgrenzwerte präzise einzustellen.

Empfohlene Sensoren: TreeSense FDR und TreeSense Watermark
Für die Bodenanalyse lassen sich FDR und Watermark kombiniert einsetzen: Der FDR misst den volumetrischen Wassergehalt, der Watermark die Bodenwasserspannung. Gemeinsam ermöglichen sie die Erstellung der Retentionskurve.

 

Quick-Start in 4 Schritten

Schritt 1 – Baum anlegen und Standort zuordnen

Füge einen neuen Baum hinzu: Gehe zu Baumkataster, Baumbestand oder Kartenansicht und klicke auf “Baum hinzufügen”. Platziere den Baum auf der Karte und bestätige die Position. Wähle Projekt und Standort aus, trage die Stammdaten ein (Baumart, Pflanzjahr, Standort) und speichere. Alternativ kannst du an dieser Stelle auch direkt ein neues Projekt bzw. einen neuen Bereich anlegen.

Video-Handbuch: Baum im Baumkataster anlegen

Schritt 2 – Sensor zuordnen

Ordne im Baum-Profil über das Stift-Icon den installierten Sensor zu. Trage dabei das Installationsdatum, die Montagetiefe sowie den Sensortyp ein.

Das Baum-Profil

Das Baum-Profil findest du im Baumkataster, indem du den gewünschten Baum im Baumbestand oder in der Kartenansicht auswählst.

Baum-Profil

Schritt 3 – Grenzwerte prüfen

Die voreingestellten Grenzwerte sind empirische Richtwerte – je nach Baum- und Bodenart kann aber eine Anpassung sinnvoll sein. Das geht im Baum-Profil über das Stift-Icon unter dem Reiter Schwellenwerte.

Weitere Infos: Grenzwerte deiner Bäume manuell anpassen

Schritt 4 – Datenanalyse-Bereich nutzen

Für die eigentliche Analyse nutze den Datenanalyse-Bereich der Cloud. Dort werden Sensordaten hochauflösend in einem frei wählbaren Zeitraum dargestellt. Verschiedene Sensoren oder Bäume lassen sich im Verhältnis zueinander vergleichen – etwa um die Reaktion verschiedener Böden auf dieselbe Trockenperiode zu analysieren.

Video-Handbuch: Datenanalyse richtig nutzen
 

Fallbeispiel

Am Flughafen München wurden 15 Bäume auf Tiefgaragendächern – ohne Grundwasseranschluss – mit Pulse- und FDR-Sensoren ausgestattet. Durch die Kombination von FDR-Messung und laboranalytisch erstellter Retentionskurve konnte die Bodenwasserspannung direkt aus den FDR-Werten berechnet werden – ohne zusätzliche Sensoren.

Fallbeispiel: Bodenanaylsen am Flughafen München

Weiterführendes

Die Retentionskurve
Das Bodenartendreieck
Unterschied zwischen Wassergehalt und Bodenwasserspannung
Wie funktioniert ein FDR-Sensor?

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