VISTA hat Phase 3 von SPACE4Cities erreicht

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Wir freuen uns sehr, dass VISTA als eine von fünf Gewinnerlösungen des SPACE4Cities-Projekts ausgewählt wurde und nun in der Praxis angewendet wird.

Was ist SPACE4Cities?

SPACE4Cities ist ein von der Europäischen Weltraumbehörde (EUSPA) gefördertes Projekt, das innovative Wege erforscht, wie europäische Satellitendaten von Galileo und Copernicus für die intelligente Stadtplanung genutzt werden können. In Phase 3 des EU-Projekts wurden fünf der verbliebenen 15 Lösungen als Gewinner ausgezeichnet. Diese Pilotprojekte werden nun in realen Stadtsituationen erprobt – eine davon ist VISTA.

Was ist VISTA?

VISTA ist eine Gemeinschaftslösung von BitaGreen aus Belgien, Climate Scale aus Spanien und uns, TreeSense. Die Lösung verbindet Satellitendaten mit Sensoren vor Ort und intelligenter Datenverarbeitung zu einer praktischen Plattform. So können Städte ihre Grünflächen besser planen, beobachten und instandhalten. Lokal installierte Sensoren an den Bäumen liefern genaue Daten, die zusammen mit Satellitenbildern und Computersimulationen ein vollständiges, stadtweites Bild ergeben und konkrete Handlungsempfehlungen ermöglichen.

Phase 3: Das Pilotprojekt in Guimarães

Das Pilotprojekt findet in der portugiesischen Stadt Guimarães statt. Ziel ist es, nahezu echtzeitliche Informationen über den Gesundheitszustand von Bäumen, erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen und deren Erfolg zu gewinnen.

Sensorik-Einsatz von TreeSense

Letzte Woche wurden die ersten Sensoren installiert. Insgesamt 15 Bäume wurden mit Sensorik ausgestattet. Fünf dieser Bäume erhalten jeweils einen Pulse-NB-IoT-Sensor in der Krone und einen FDR-Sensor im Boden, während die übrigen zehn Bäume nur mit einem Pulse-NBIoT-Sensor in der Krone ausgestattet werden.

Die überwachten Bäume wurden nach verschiedenen Kriterien ausgewählt. Hinsichtlich des Alters werden Jungbäume zwischen null und zehn Jahren, mittelalte Bäume zwischen elf und zwanzig Jahren sowie ältere Bäume zwischen zwanzig und dreißig Jahren berücksichtigt. Die Auswahl der Baumarten umfasst drei Linden, zehn Stieleichen und zwei Bergahorne. Diese Bäume sind auf drei verschiedene Standorte verteilt, mit jeweils fünf Bäumen pro Standort. An zwei der drei Standorte wurden zusätzlich Bodensensoren verbaut.

Ausblick: Expansion 2027

Für 2027 ist geplant, alle fünf Gewinnerinnenlösungen als Pilotprojekte in zehn weiteren europäischen Städten umzusetzen. Interessierte Städte können sich noch bis zum 15. September anmelden.

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